Ein Genre, dass zwischen Poetry Slam und Romanen liegt ist die Kurzgeschichte. Schon deutlich länger als ein PoetrySlamText zeichnet sich die Kurzgeschichte für mich vor allem dadurch aus, dass sie im Schreibstil wesentlich prosaischer ist, als die SlamTexte, die sich in meinem Fall oftmals eher an der Lyrik orientieren. Besonders gefallen mir Kurzgeschichten, weil sie den Fokus auf eine bestimmte Szene innerhalb eines Lebens richten, die für eine der handelnden Personen besonders ist. Sie orientiert sich damit thematisch auch an der Novelle, ist aber wiederum kürzer als die Novelle. Ich sehe die Kurzgeschichte also als eine Art Durchgangsstadium, das sich durch zwei Eigenschaften ihrer „Nachbarn“ – einerseits die Kürze und Prägnanz von PoetrySlam Textenu, andererseits die erzählerische Tiefe von prosaischen Texten – auszeichnet.
Und – ganz pragmatisch – man kann Kurzgeschichten schneller schreiben als Novellen oder gar Romane. Ein in unserer Zeit nicht zu vernachlässigender Faktor.

Folgende meiner Kurzgeschichten sind zurzeit online verfügbar:

Der E-Pianist

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